Wie Fußball-Clubs sich an Krypto, Blockchain & Co. versuchen

Manchester City baut Metaverse-Stadion: Wie Fußball-Clubs sich an Krypto, Blockchain & Co. versuchen

Manchester City plant als erster Fußball-Club der Welt, ein eigenes Fußballstadion im Metaverse zu errichten. Der amtierende englische Meister möchte es so seinen Fans auf der ganzen Welt ermöglichen, die Spiele mitzuerleben, als wären sie selbst live im Etihad-Stadium in Manchester vor Ort. Auch andere Features, wie das Nachspielen vergangener Partien oder virtuelle Treffen mit Spielern sollen dann möglich sein. Manchester City arbeitet dazu mit den VR-Experten von Sony zusammen, mit denen die Engländer einen Drei-Jahres-Vertrag abgeschlossen haben.

Manchester City hat bereits eine eigene Kryptowährung

Übrigens: In der Meldung zum Metaverse-Stadion von Manchester City versteckte sich auch der Halbsatz, der Club wolle seinen Fans dann auch den virtuellen Produktkauf anbieten. Hier könnte die vereinseigene Kryptowährung, der Manchester City Fan Token CITY, ins Spiel kommen. Den hatte der Club im März 2021 gemeinsam mit der Fan-Token-Börse Socios gelauncht, um Fans auf der ganzen Welt exklusive Belohnungen, AR-basierte Features oder Abstimmungsrechte zusichern zu können. Schon damals wurde auffällig oft von einer „globalen“ Einbindung der Fans gesprochen, so wie jetzt bei der Ankündigung des Metaverse-Stadions.

Gut möglich also, dass Man City beide Projekte im weiteren Verlauf miteinander verknüpft und Fans beispielsweise den Eintritt ins virtuelle Stadion mit dem CITY Token bezahlen können.

Auch andere Vereine arbeiten bereits mit Token

Während Manchester City mit seinem geplanten Stadion im Metaverse bislang alleiniger Pionier ist, steht der Club mit einem Fan Token nicht allein da. Auch andere internationale Spitzenvereine wie Inter Mailand, Paris Saint-Germain oder Juventus Turin verfügen, teilweise schon länger als Manchester City, über eigene Tokens.

Erster deutscher Fußball-Verein mit einem eigenen digitalen Asset ist übrigens Borussia Dortmund. Das Konzept unterscheidet sich dabei aber etwas von denen anderer Clubs, nachdem es Anfang 2021 massive Proteste seitens der BVB-Fans zu dem Projekt gegeben hatte. So können die Besitzer des BVB-Tokens „nur“ leichter miteinander interagieren und bestimmte Ideen oder Kommentare in der BVB-App unterstützen. Pläne für umfangreichere Abstimmungsrechte haben die Verantwortlichen als Reaktion auf die Proteste verworfen. Auch ist der BVB-Token nicht handel- oder übertragbar.

Mehr über das Metaverse erfahren

Fakt ist: Der internationale Fußball hat die Themen Krypto, Blockchain und Metaversum fest auf dem Radar und experimentiert damit. Projekte wie das virtuelle Stadion von Manchester City dürften daher nur der Aufschlag für viele weitere spannende Projekte sein.

Wenn euch interessiert, wie man ins Metaversum überhaupt reinkommt und was es damit ganz generell auf sich hat, empfehlen wir euch unseren Text zu dem Thema.

Clutch-Redaktion