Exporo-CEO Simon Brunke

Alternative zu Minuszinsen: Exporo öffnet das Tor zur Welt der Immobilieninvestments

In Zeiten von Minuszinsen kommt Exporo für viele wie gerufen. Menschen, die Geld anlegen möchten, bleiben derzeit zwei Möglichkeiten: Aktien und Immobilien. Beides ist kompliziert und erfordert ein gewisses Vorwissen. Der Anbieter für digitale Immobilieninvestments nutzt die Vorteile der Digitalisierung und verschafft auch Privatpersonen mit geringem Kapital Zugang zu Immobilien. Denn hier lassen sich noch kräftige Renditen erreichen. Zwischen vier und sechs Prozent sind laut Exporo drin.

Die Idee, in Immobilien zu investieren, anstatt das Geld auf dem Sparkonto zu lassen, ist schnell zusammengefasst. „Privatpersonen stehen häufig vor der Herausforderung, den Einstieg in den Immobilienmarkt zu finden. Der fehlende Zugang und die Fragen: was kaufen und wo, zu welchem Preis sowie der hohe Kapitalbedarf und das fehlende Fachwissen sind einige der Herausforderungen, die ein Privatinvestor zu lösen hat“, sagt Simon Brunke, CEO von Exporo. Hier setzt das Fintech an. Das erklärte Ziel ist es, langfristig den Immobilienmarkt vollständig zu liberalisieren, um jedem die Möglichkeit zu geben, schon mit geringem Einsatz „digitaler Immobilienbesitzer“ zu werden und von den Vorteilen wie ein Eigentümer zu profitieren. Das Unternehmen wurde 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründet. Seit dem Zusammenschluss mit dem Mitbewerber Zinsland im vergangenen Jahr hat Exporo seine Marktführerschaft als führendes Immobilien-Crowdinvesting-Portal in Deutschland noch weiter ausgebaut.

Fintech will sich gegen die alte Anlagewelt behaupten

„Exporo verfügt über ein großes Netzwerk und hat damit Zugang zu attraktiven Immobilien. Unsere Immobilienprofis prüfen täglich viele Objekte und stellen die besten davon auf unsere Plattform zum Investieren bereit“, sagt Brunke. Die Gebäude, die Exporo auf seiner Plattform anbietet, befinden sich sowohl in städtischen als auch in ländlichen Regionen. Den Anlegern, die nicht die Kapitalstärke eines Großinvestors haben müssen, sondern gemeinsam mit anderen investieren, stehen dort zwei unterschiedliche Arten des Investments zur Verfügung: Zum einen können sich Anleger kurzfristig und festverzinst an renditestarken und geprüften Finanzierungsprojekten beteiligen – hier errichten Projektentwickler zum Beispiel neue Wohnungen oder Gewerbeimmobilien, die sie über eine bestimme Laufzeit finanzieren möchten. Die Mindestanlage liegt hier bei 500 Euro. Zum anderen können sich Anleger direkt an ausgewählten Bestandsimmobilien – ähnlich wie ein Eigentümer – beteiligen. Hierbei erhalten sie quartalsweise Ausschüttungen aus den Mietüberschüssen und sind zusätzlich mit 80 Prozent an der Wertentwicklung der Immobilien beteiligt. Hier kann ab 1.000 Euro investiert werden. Brunke: „Historisch gesehen zählen Immobilien zu den besten Anlagekassen der Welt. Sie sind wertstabil, sicher und rentabel. Bei Exporo investieren Anleger im Schnitt 2.600 Euro und das sechsmal im Jahr.“ Für den Anleger ist das Investieren auf exporo.de dabei gebührenfrei.

Digitale Immobilienanleihe für einen Euro dank Blockchain

Um den Zugang zu Immobilien wirklich jedem zu ermöglichen, plant das Unternehmen nun ein digitales Wertpapier für einen Euro anzubieten. „Dieses Vorhaben demokratisiert den Immobilien-Investmentmarkt immens“, sagt der Exporo-Gründer. Für dieses Vorhaben hat das Fintech ein Gebäudeduo in Binz auf Rügen auserkoren. Es besteht aus zwei renovierten Villen, die mit modernen Ferienwohnungen ausgestattet sind. Möglich wird das Investieren für einen Euro durch die Blockchain-Technologie. Der Zeichnungsprozess, der die Struktur dieses Investments ermöglicht, wird hierüber abgebildet: Ein Security Token funktioniert als digitales Wertpapier, das es erlaubt, Anteile an einer Bestandsanleihe auf eine hohe Stückelung mit dem niedrigen Nennwert von einem Euro zu reduzieren. „Das ist echte Digitalisierung, echte Disruption“, sagt Brunke. Für die Anleger biete dies zudem viele Vorteile: „Geschwindigkeit, wenig Kosten, breite Streuung. Die Blockchain, beziehungsweise der Token, macht es möglich, dass wir das Investieren von 1.000 Euro für Bestandsimmobilien nun auf einen Euro runterbrechen können.“ Die Aktion soll schon in Kürze starten.

Exporo will mit den Argumenten maximale Transparenz, direkter Zugang zu Immobilien, professionelle Prüfung und attraktive Renditen punkten. Und das mit Erfolg. Das Unternehmen beschäftigt seit seinem Start mehr als 200 Mitarbeiter. Neben Deutschland ist das Fintech mittlerweile auch in den Niederlanden und Österreich aktiv. Frankreich soll in diesem Jahr dazukommen. Nach und nach will Exporo Europa mit seinen digitalen Immobilieninvestments erobern und so dafür sorgen, dass immer mehr Menschen in Häuser, Wohnungen und Co. investieren, statt Minuszinsen zu zahlen.

(Beitragsbild: Exporo)

Hinweis in eigener Sache: Exporo ist Kunde der PR-Agentur Frau Wenk, deren Geschäftsführerin Andrea Buzzi auch Herausgeberin von Clutch ist. 

Clutch-Redaktion