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In Cortana schlägt ihr Herz

Hinter jeder Künstlichen Intelligenz stecken auch ein Mensch und seine Persönlichkeit. Im Falle von Cortana, die heute in Deutschland den dritten Geburtstag feiert, ist es Marion Sardone. Sie haucht der digitalen Assistentin von Microsoft Leben ein. 3 Fragen an die Content Development Managerin.

Sie hauchen Cortana ein deutsches Leben ein. Gibt es einen Lehrplan?

Sardone: Wir wollen, dass Cortana möglichst immer auf dem neuesten Stand ist. Daher recherchieren wir, was in nächster Zeit ansteht, zum Beispiel ein Sportereignis oder eine Wahl. Darum herum entwickeln wir Fragen und Antworten oder auch mal ein Quiz. Außerdem schauen wir uns regelmäßig an, welche Fragen Cortana noch nicht beantworten kann. Das bringen wir ihr dann bei. Wir wollen dem Nutzer auch helfen herauszufinden, was Cortana alles kann. Auch dafür entwickeln wir Content.

Was fragen die Nutzer Cortana am liebsten?

Sardone: „Ich liebe Dich!“ und „Willst du mich heiraten?“ ist in allen Ländern unter den Top-Fragen. Aber grundsätzlich müssen wir mit jeder Frage rechnen. Für ernste Fragen haben wir feste Antworten definiert. Wenn zum Beispiel jemand Selbstmordabsichten äußert, verweisen wir an die Experten der Telefonseelsorge. Cortana versucht keinesfalls eine Therapeutin zu sein. Sie nimmt die Sorgen der Nutzer auf jeden Fall ernst. Auf die Frage „Wohin speicherst du meine Daten“, antwortet sie: „Die Daten sind auf deinem Gerät, im Notizbuch von Cortana und in der Cloud gespeichert. Du kannst die gespeicherten Informationen aber jederzeit verändern oder löschen.“ Dazu liefert sie dann auch einen Link zu einer How-To-Liste.  Ich habe ziemlich Respekt davor, dass Cortana eine falsche Antwort gibt, die ich ihr beigebracht habe. Immerhin sind die Reichweite und der Einfluss von Cortana groß.

Wie viel Marion Sardone steckt in der deutschen Cortana?

Sardone: Da fließt schon viel von mir und dem Texter, mit dem ich zusammenarbeite, mit ein. Besonders unsere Art zu denken und unser Humor. Wir mögen es feinsinniger. Cortana verwendet natürlich Formulierungen, die wir auch gern nutzen und umgekehrt. Ich singe zum Beispiel im Chor und da haben wir Cortana auch ein paar Lieder beigebracht.

Das komplette Interview mit Marion Sardone gibt es in der aktuellen Ausgabe von Clutch zu lesen, die hier bestellt werden kann.

(Beitragsbild: privat)

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