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Kaum Breitband im Speckgürtel

Deutsche Großstädte bieten meist schnelle Internetverbindungen – wer aber aus der Stadt herausziehen möchte, muss sich auf Einschränkungen gefasst machen. Wir haben die Ortschaften im Zehn-Kilometer-Umkreis von vierzehn deutschen Großstädten unter die Lupe genommen.

Selbst beim Spitzenreiter Frankfurt am Main bietet nur ein Drittel der nahen Orte flächendeckend Breitbandanschlüsse mit den heute üblichen Leistungswerten von 50 MBit pro Sekunde oder mehr. In Hannover, Dortmund, Dresden und Nürnberg gibt es keine einzige Gemeinde in der Nähe, die ihren Bewohnern durchgängig schnelles Internet ermöglicht.

Im Zuge der Digitalisierung verschwimmen die strengen Grenzen zwischen Arbeitswelt und Privatleben. Gerade die Möglichkeit, Arbeiten im Homeoffice zu erledigen, wird immer populärer. Voraussetzung dafür ist ein schneller Internetanschluss zum Datenaustausch oder für Videocalls. Genau das können viele kleine Orte in Ballungsräumen jedoch nicht gewährleisten. Lediglich bei Frankfurt bietet jede dritte Gemeinde flächendeckend gute Anbindung, bei Hamburg und Köln jede fünfte. In allen anderen Großstädten ist das Ergebnis noch schlechter.

Das Thema ist hoch aktuell.  Die Bundesregierung hatte angekündigt, bis 2018 alle Regionen in Deutschland ans schnelle Internet anschließen zu wollen. Dies wird voraussichtlich länger dauern. Jüngst tagte die Fratzscher-Kommission, die ihre Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung für deren Investitionspolitik nach einem Jahr im Oktober offiziell bewerten wird. Wie jetzt schon durchsickerte sehen mehrere Mitglieder der Kommission unverändert großen Handlungsbedarf beim Ausbau der Breitbandnetze.

breitbandgrafik

 

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